„Viele Patienten kommen mit der Vorstellung, dass Fussreflex eher ein interessantes „Gewürz“ zum Drüberstreuen über andere Methoden ist. Und dann erleben sie, dass sie eine ganze „therapeutische Mahlzeit“ serviert bekommen, die in alle Bereiche des Menschen wirkt.“

Eine ältere Kollegin

Prinzipielles zur Behandlung

Die Reflexzonentherapie am Fuss (RZF)

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  • kann ähnlich einer kleinen „Landkarte“ des Menschen Organe und Systeme als reflektierende Zonen am Fuß widerspiegeln, den der Teil und das Ganze gehören zusammen.
  • wird an den entblößten Füßen vorrangig in liegender Haltung des Menschen angewendet, dauert ca.20 bis 45 Minuten und erfordert eine 7-10 minütige Nachruhe
  • kann schmerzhaft sein , jedoch können Sie auf einen achtsamen, respektvollen Umgang vertrauen.
  • ist eine Form der ordnenden Berührung und des Impuls-gebens, die gesamthaft auf körperliche und seelische Systeme einwirkt
  • bekämpft keine Störungen, sondern stärkt und harmonisiert die in jedem Menschen vorhandene Selbstheilungskraft und Vitalität.
  • wendet sich neben den „Symptomzonen“ auch den „Hintergrundsbefunden“ zu – diese sind die eigentlichen Richtungsweiser für tieferliegende Ursachen und Zusammenhänge.
  • ist von Mensch zu Mensch gegebene Hand-Arbeit und transportiert damit ein wesentliches Medikament: die heilsame Berührung.
  • kann als Serienbehandlung bei entsprechender Symptomatik oder als entspannende,  wohltuende Einzelbehandlung erfolgen und mit anderen Methoden kombiniert werden.
  • Auch „kitzelige“ Kinder und Erwachsene genießen die RZF meist sehr, spüren die Konkretheit und Achtsamkeit bei dieser besonderen Form des Berührens ihrer Füße und sind hierbei überhaupt nicht kitzelig.

Zusatzinfos

Wer ist Hanne Marquardt?

Hanne Marquardt

Mein tiefer Respekt gilt der sorgfältigen, ausdauernden Feinarbeit und damit dem Lebenswerk von Hanne Marquardt (Jgg.1933).

Sie hat diese traditionsreiche Methode in ihrem Potential erkannt, anhaltend hinterfragt und darauf basierend stetig weiter entwickelt, so dass heute eine therapeutische Arbeitstechnik mit leichter Anwendbarkeit und hoher Effizienz vorliegt. Aus Gründen der Qualitätssicherung werden in der RZF nach Hanne Marquardt ausschliesslich Menschen mit medizinischer Grundausbildung unterrichtet, z.Bsp. Hebammen, ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, PhysiotherapeutInnen, Krankenpfleger und -schwestern. Studien der Unis in Insbruck und Jena weisen über ausgewählte Einsatzbereiche der RZF bemerkenswerte Ergebnisse auf.

Sehr gerne verweise ich hier auf die Website der Hauptlehrstätte: www.fußreflex.de

Auch unsere Muttersprache deutet im Übrigen durch vielerlei Formulierungen an, wie wichtig der Bezug zu unseren Füssen ist.

 

  • Mögen Sie also stets einen guten Stand im Leben haben
  • ein ruhiges, selbstbewusstes Auftreten
  • auch neue Wege gehen
  • wenn es sein muss auch mal aufstampfen
  • und immer wieder gut auf die Füsse kommen!

Wie läuft eine Behandlung ab?

Sie nehmen im hellen Raum bequem Platz. Ihre Füsse dürfen nun schon auf einem Kissen mit Wärmflasche ruhen.

Gern biete ich Ihnen eine Tasse Tee oder ein Glas Wasser an. Bei Folgebehandlungen wartet bei Bedarf ein Tee auf Sie, der ganz für Ihre Bedürfnisse gemischt ist.

Im bedarfsfall steht vor der Behandlung auch eine Schüssel warmen, gut duftenden Wassers für ein kurzes Fussbad zur Verfügung.

Nach dem Eingangsgespräch und der Untersuchung (Anamnese) kläre ich Sie über mögliche vegetative körperliche Erscheinungen während und nach der Behandlung auf.

Auch über die Kosten-Erstattungssituation der Beihilfe- oder Privat-Kassen informiere ich Sie.

Nun entblössen Sie Ihre Füsse und Waden bis zum Knie und nehmen in der Regel flach liegend auf der Behandlungsliege Platz. Hier decke ich Sie mit einem Tuch oder einer Decke zu.

Für Menschen mit Rückenbeschwerden kann die Stufenbett-Lage eingenommen werden, für Schwangere oder Bewegungseingeschränkte steht ein Swing-Sessel mit Fußablage zur Verfügung.

Wärmflaschen (oder eine Wärmedecke) liegen für Bauch, Rücken oder Füsse bereit.

Vor manchen Behandlungen erteile ich Ihnen einige „Euthonische Griffe“. Das sind achtsame, zügige Streichungen an der bekleideten Körperaussenseite, die ein entspanntes Liegen erleichtern.

Nun berühren meine Hände behutsam Ihre bedeckten Füsse.

Mit Augen und Händen erkunde ich anschließend den grundlegenden Fußstatus und durchtaste orientierend alle Fußreflexzonen. Sie sind dabei zur Mitarbeit gefragt – ihre Äusserungen bei Missempfindungen oder Schmerzen in bestimmten Arealen geben mir wichtige Hinweise für mögliche Hintergrundzonen.

Streichende Zwischengriffe fördern das Wohlbefinden und das „Abtauchen“ in eine ganz besondere Art der Entspannung!

Die Ergebnisse des Tastbefunds dokumentiere ich während der Erstbehandlung und gegebenenfalls bei allen weiteren Sitzungen in meinen dafür vorgesehenen Fussabbildungen – sofern Sie sich für eine Fussreflexzonen-Serie entschieden haben. Informationen zu auffälligen Zonen gebe ich Ihnen auf Wunsch während oder nach der Behandlung.

Bei einer einzelnen Entspannungsbehandlung kann auf die Erstbefundung verzichtet werden, zu Gunsten des intensieven Durcharbeitens einzelner, individuell für Sie im Moment wichtiger Fuss-Zonen.

Nach etwa 35 bis 40 Minuten wird die Behandlung beendet. Es kann auch vorkommen, dass Ihr Körper bereits nach 20 Minuten über vegetative Reaktionen, wie leichten Kopfdruck oder feuchte Hände signalisiert, dass es genug ist und der therapeutische Reiz nicht überschritten werden sollte. Das ist nichts Bedenkliches, vielmehr ein Hinweis auf eine besondere Reaktionslage Ihres Organismus.

Ich bedecke nun Ihre Füsse wohlig und warm, versorge Sie evtl. mit einer weiteren Decke oder zusätzlichen Kopfkissen und ermögliche Ihnen eine angenehme, etwa 7-10-minütige Nachruhe.

Im Nebenraum dokumentiere ich und recherchiere, bei Bedarf, für Sie weiter  und „wecke“ Sie rechtzeitig.

Nach entspanntem Recken und Strecken, Aufrichten und Bekleiden der Füsse ist noch Zeit für einen Schluck Tee oder Wasser, eine gemeinsame Reflexion, gegebenenfalls kurze weiterführende Empfehlungen aus naturheilkundlicher Sicht und für weitere Terminabsprachen.

Per Barzahlung vor Ort oder Überweisung erfolgt der „Energie-Ausgleich“.